Willkommen
Herzlich willkommen beim Deutschen Pfadfinderbund Hamburg e.V.
Auf unserer Webseite finden Sie Informationen über Pfadfinder und unseren Pfadfinderbund. Darüber hinaus finden Sie hier aktuelle Berichte und Kontaktmöglichkeiten.
Gildenfahrt der Geckos
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- Kategorie: Berichte
- Erstellt am Donnerstag, 10. Mai 2012 20:33
Letztes Wochenende trieb es die Gilde Gecko aus dem Hag Dragon wieder auf Fahrt! Es scheint als könnten wir einfach nicht länger als zwei Monate ohne dieses idyllische Holzhaus im Wald. Selbst der fehlende Strom und der stufenreiche Weg zur Pumpe halten uns nicht davon ab, ganz im Gegenteil: das ist das Einzigartige!
Nun aber zu unserer Hinfahrt: Nachdem alle da waren und wir in jedem Rucksack noch ein paar Lebensmittel verstaut hatten, ging's ab in die S-Bahn. Angekommen haben wir schnell den Schlüssel abgeholt und einen neuen Schleichweg zum Haus erprobt. Dort haben wir dann unsere Schlafplätze eingerichtet, ein Feuer angemacht und unser Abendessen gekocht. Abends haben wir noch eine Weile Karten gespielt und nach und nach schlichen alle in ihre Schlafsäcke. Das soll aber nicht heißen, dass alle sofort eingeschlafen sind. Die Gespräche hielten noch lange an.
Am nächsten Morgen standen wir ausnahmsweise mal um 9:15 Uhr auf (normalerweise ist 9 Uhr das Limit). Nach der Morgenfeier von Josie stürzten wir uns hungrig auf das Frühstück. Danach füllten wir unseren Wasservorrat auf und spielten ein Geländespiel, bei dem es galt möglichst viele gegnerische Wäscheklammern zu erbeuten und sie sicher ins eigene Lager zu bringen. Als uns dann gegen Nachmittag endlich der Magen knurrte, stillten wir diesen unter anderem mit leckerer Pflaumenmarmelade (danke dafür an Susanne!).
Anschließend begannen wir die extra dafür mitgebrachten Socken zu batiken. Dabei entdeckten wir immer wieder neue Formen in den geknoteten Socken: der Eine sah einen Pinguin, während der Andere einen Einradfahrer knotete. Nach gefühlt stundenlangem Knoten machen färbten wir die Socken in einem Farbbad und teilten "Umrührschichten“ ein: zwei Topfe á 10 Minuten oder ein Topf à 20 Minuten. Danach gingen wir hinunter zu Pumpe. Andi und Hempel hatten die große Ehre alle Knoten wieder aufzuschneiden, aber dabei doch bitte nicht die Socke zu treffen. Die Kids haben dann das Auswaschen der Socken übernommen. Auf der selbst gebastelten Wäscheleine wurden sie zum Trocknen aufgehängt.
Danach trieb uns die Badelust in die nahe gelegene Aue. Den Einen oder Anderen trieb es etwas tiefer rein, aber der Großteil begnügte sich mit Füße reinhalten. Johanna und Hempel war selbst das zu viel - sie achteten lieber sorgfältig darauf, dass sich auch ja keiner verletzte. Nach dem erfrischenden Bad wärmten wir uns vor dem Ofen um jeglicher Erkältung vorzubeugen.
Zum Abendessen gab es Nudeln mit Tomatensoße, die allen super schmeckte. Auch Andis Liederbuch bekam etwas davon ab. ;-)
Nach dem Abwasch begann unser Bunter Abend mit einer Runde Pantomime. Als auch der letzte Beitrag vorbei war, huschten alle schnell in ihre Schlafsäcke - dieses Mal sogar ohne lange Einschlafgespräche. Nur Emma und Lena wollten Andi und Hempel noch zu einem UNO-Duell herausfordern. Nach einem knappen 2:1 für Andi und Hempel vertagten wir das alles entschiedene Battle auf die nächste Fahrt.
Als am nächsten Morgen schon um 7:45 Uhr der Wecker klingelte, brauchten wir etwas mehr Zeit um wach zu werden. Dennoch schafften wir es nach draußen zur Morgenfeier von Lena. Nach dem Frühstück begannen wir mit dem Aufräumen und Sauber machen. Nachdem der Schlüssel netterweise direkt beim Haus abgeholt wurde, gab's noch leckere Sandwiches.
Danach machten wir uns auf den Rückweg und legten einen kurzen Halt auf einem Spielplatz ein. Anschließend brachten uns Bus und Bahn zurück nach Hause.
Mit einem Lächeln im Gesicht und vielen Insidern im Kopf denken wir an unsere tolle Zeit zurück und freuen uns schon auf die nächste Fahrt! :D
Andi & Hempel
Ordensfahrt Ukraine 2012
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- Kategorie: Berichte
- Erstellt am Freitag, 27. April 2012 16:15
Tag 1
Der Orden des Deutschen Pfadfinderbundes Hamburg ist heute zur diesjaehrigen Ordensfahrt in die Ukraine aufgebrochen.
Der Orden ist die Aelterengemeinschaft des Bundes.
Wir haben in Lviv (Lemberg) unser Quartier bezogen und geniessen die warme Fruehlingsluft vor Ort.
Es sind schon Vorboten zur EM in Form von Plakaten zu erkennen. Wir werden uns jetzt fuer den ersten Abend etwas zu Essen organisieren und schreiben vielleicht in den naechsten Tagen mehr an dieser Stelle.
Tag 2
Wir reisten mit dem Bus und Zug von Lviv nach Styer. Eine Haltestelle zu finden war schon eine Herausforderung, da die Bushaltestellen nicht immer ausgezeichnet sind. Aber die Hilfsbereitschaft der Ukrainer hat uns weiter geholfen. Die Unterkunft fuer diese und die naechste nacht ist eines der beruehmten "Bahnhofszimmer". Ansonsten hat die Stadt mit ihrem ukrainischem Kleinstadtcharme nicht viel mehr zu bieten.
Tag 3
Heute ist es nach Ury in die Natur gegangen, an den Fuss der Karpaten. Die Hinfahrt mit unserem Fahrer Wascha hat uns die Schlagloecher, politischen Ansichten, historische Geschichten naeher gebracht und wir haben ein neues Wort gelernt: "Zapzerapp". Versucht einmal herauszufidnen was es bedeutet.
Angekommen in Ury haben wir imposante Felsformationen besichtigt. Die Sonne bringt uns dieser Tage viel Freude, Schweiss und hoffentlich eine gute Farbe.
Der weitere Weg war staubig, lang und in Mitten von grossen Waeldern. Da ist man froh, dass man bei der Rueckfahrt in die Unterkunft direkt vom Zug aus ins Zimmer gehen kann.
Tag 4
Mit einem gebuchten Reisebus (Fahrer an der Strasse angesprochen) geht es in einen Bergdorf mit Sessellift. Oben angekommen haben wir die Fuesse endlich einmal in den Schnee gestellt und sind die restlichen 45 Minuten zum Gipfel hinauf.
Vom Gipfel (ca. 1300 m )aus hat man einen fantastischen Blick ueber die Kaparten.
Abends haben wir in gemuetlicher Runde in einer Holzhuette den Abend ausklingen lassen.
Tag 5
Mit dem Zug ging es fuer umgerechnet ca. 24 Euro fuer 8 Personen 3,5 Stunden im Fernzug Odessa-Uschhorod nach Uschorod. Die Stadt bietet eine nette Altstadt, gelegen am Fluss Usch. Landestypisch haben wir am Abend Schachlick gegessen.
Tag 6
Heute ging es auf die Burg von Uschorod und danach in das Freilichtmuseum. Leider war die Ausstellung etwas lieblos und auf Kyrillisch. Der darauf folgende Schwimmbadbesuch musste leider ausfallen, da das Becken nicht gefuellt war.
Ein Heimabend bei der Gilde Tortuga
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- Kategorie: Berichte
- Erstellt am Samstag, 18. Februar 2012 16:09
Wir, die Gilde Tortuga ausdem Hag Dragon aus Uetersen, sollten einen Heimabend durchführen und diesen mit einem Bericht und Fotos für die Homepage dokumentieren. Als wir das gehört haben, gingen die Diskussionen los, was wir denn am Besten machen werden! Nach einigen Gesprächen und Email-Austaäusch entschieden wir uns schließlich für Gipsmasken. Auch, weil wir schon immer mal welche machen wollten.
Die Gipsmaskenanleitung:
Material
- Gipsbinden aus der Apotheke (eine halbe bis dreiviertel reicht für eine Maske)
- eine Schüssel mit Wasser
- Feuchtigkeitscreme
- evtl. Taschentücher und Haarklammern
Schritt 1:
Am besten wird in Partnerarbeit und im Liegen gearbeitet. Das Gesicht reichlich mit der Feuchtigkeitscreme eincremen, dabei die Augen- und Mundpartie auslassen.
Schritt 2:
Die Gipsbinden in ca. 2 cm breite Streifen schneiden, kurz ins Wasser eintauchen und dann großzügig auf dem Gesicht verteilen und verstreichen. (Haaransatz weglassen!) Wenn überall zwei bis drei Schichten sind, warten.
Schritt 3:
Nach ca. 20 min sollte die Maske getrocknet sein und man kann sie abziehen. Wenn sie dann komplett ausgetrocknet ist, kann man sie zum Beispiel auf dem nächsten Heimabend noch anmalen oder bekleben!
Da wir nicht unbegrenzt Zeit auf dem Heimabend haben, mussten wir uns mit dem Programm etwas ranhalten. Neben dem Gipsmasken-Basteln standen nämlich auch Kekse essen, über Fahrten quatschen und natürlich das Singen auf dem Programm.
Wir wünschen euch gutes Gelingen bei euren Gipsmasken!
Allzeit bereit, Lea.
Rettungsschwimmer Seminar - Alle bestanden
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- Kategorie: Berichte
- Erstellt am Montag, 06. Februar 2012 17:13
An diesem Wochenende sollten junge Gruppenführer und angehende Gruppenführer des Deutschen Pfadfinderbundes Hamburg e.V. in der Disziplin der Wasserrettung ausgebildet werden. Es ging auf das Rettungsschimmer-Seminar, das dieses Jahr für Bronze und Silber angeboten worden war.
Alle reisten aus ihren verschiedenen Heimatorten zu dem kleinen Pfadfinderhaus in Oldendorf, was von Freitagabend bis Sonntagmorgen ihr Zuhause sein sollte. Als endlich alle ihr Ziel erreicht hatten und jeder seinen Platz mit Teller und Löffel an dem großen Tisch in dem gemütlichen Kaminzimmer gefunden hatte, aßen wir die von Kai zubereitete Nudelsuppe.
Nach dem Essen sollte schon mit dem theoretischen Teil begonnen werden, der für das Bestehen des Rettungsschwimmers nötig war. Gespannt hörten wir den Ausführungen unserer Ausbilder über die verschiedenen Gefahren im Wasser zu und versuchten ihre Fragen zu beantworten. Etwas später am Abend gingen wir in den zweiten Raum des kleinen Heims, der etwas mehr Platz bot. Dort erklärten uns Jens und Suse (unsere Trainer), was es mit dem Fesselschleppgriff nach Flaig auf sich hat und wie man sich aus verschiedenen Umklammerungen im Wasser lösen kann. Dann übten wir das Ganze, bis jeder ungefähr eine Ahnung hatte, was am nächsten Tag von uns im Wasser in Punkto Befreiung und Fesselschleppgriff, verlangt werden würde. Die Partnerübungen machten Spaß, es wurde viel gelacht, doch Jens erklärte ernst: „Wer so einen Griff je im echten Leben anwenden muss, hat schon etwas falsch gemacht!…“ Danach ging es für uns erneut auf die Bänke in dem warmen Raum nebenan, wo wir noch ein paar weitere Kapitel in der Theorie der Wasserrettung durchpaukten. Um halb 6 aufstehen?! Und danach vier Stunden schwimmen? Da war leider nicht mehr viel drinnen außer Zähne putzen und dann ins Bett. Nur ein paar Wenige saßen noch um den großen Tisch herum und unterhielten sich, munkelten über das was am nächsten Tag auf sie zu kommen würde oder unterhielten sich, während Hexe sich mit dem Gästebuch beschäftigte.
Am nächsten Tag in aller Frühe machten wir uns nach der Morgenfeier und dem Frühstück zum Schwimmbad auf, um dort unsere Prüfungen abzulegen. Nach dem Warmschwimmen wurde aus Übung schon gleich Ernst gemacht: Opfer mussten abgeschleppt werden, Ringe hochgeholt, Strecken getaucht, Rettungsringe geworfen und Befreiungsgriffe gezeigt werden. Der eine oder andere stieß hier an seine Grenzen, doch die Helden hielten durch. Erschöpft fuhren wir wieder zurück und freuten uns über den warmen Reiseintopf, der dort auf uns wartete. Neben ein paar weiteren Kapiteln Theorie machten wir eine Orientierungsübung im Freien: Isabelle war das erste Versuchskaninchen und sollte mit verbundenen Augen zu Andi finden, die ein paar Meter entfernt von ihr stand. Isa musste nur die kleine Strecke mit verbundenen Augen zu Andi finden, doch es war offenbar viel schwerer mit verbundenen Augen gerade aus zu gehen, als man es erwarten würde. Gerade noch rechtzeitig konnten wir einen Zusammenprall mit einem Baum vermeiden! Auch Keman versuchte sich an der Aufgabe und lief in einem wunderschönen Rechtsbogen komplett in die falsche Richtung. Jens erklärte uns, dass die meisten Menschen von Natur aus einen Rechtsdrall haben und es daher nahezu unmöglich ist ohne Hilfsmittel im Nebel (z. B. im Watt) die Orientierung zu behalten. Nach dieser aufbauenden Erkenntnis und dem letzten Rest Theorie hatten wir den Abend zur freien Verfügung. Es wurde ein gemütlicher Abend mit Singen, Reden, in’s Feuer schauen und Naschen. Doch erschöpft vom Tag wurde der Abend nicht mehr allzu lang und auch die letzen Singebegeisterten stimmten das Schlusslied an und schlüpften müde in ihre Schlafsäcke.
Der Sonntag begann um 6:30 Uhr. Nach Morgenfeier und Frühstück war noch aufräumen und saubermachen angesagt, da die Abreise direkt nach dem Schwimmen vom Schwimmbad aus geplant war. Alle halfen mit und es blieb sogar noch genügend Zeit für ein Gruppenfoto.
Doch es war noch nicht geschafft - die letzen Prüfungen mussten noch abgelegt werden. Zurück im Schwimmbad kämpften wir uns mit Klamotten durch das Wasser, bewiesen uns in dem an Land bringen von Bewusstlosen und zeigten, dass wir die verschiedenen Sprünge ins Wasser beherrschten. Dann war es geschafft. Alle haben bestanden, nur die Silberrettungsschwimmer müssen sich noch in einer Kombiübung beweisen, die sie dieses Wochenende nicht ablegen konnten, da das entsprechende Equipment (eine Wiederbelebungspuppe) nicht vorhanden war. Aber das wird dann an einem anderen Wochenende nachgeholt. Stolz nahmen sie ihre Orden entgegen, das Wochenende war ein voller Erfolg! So verstreuten sich wieder alle nach dem Abschlusskreis und fuhren in ihre Heimatorte, in der Gewissheit etwas Gutes für sich und die Sicherheit anderer im Wasser getan zu haben.
Förderung erhalten
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- Kategorie: Berichte
- Erstellt am Samstag, 04. Februar 2012 11:18
Die Norderstedter Pfadfinder als Teil des Deutschen Pfadfinderbundes Hamburg e.V. haben genügend Stimmen für die Förderung des Energieanbieters DRIFT für die Beschaffung einer neuen Jurte erhalten.
Die Jurte mit einem Durchmesser von Acht Metern war nötig um bei größeren Fahrten und Veranstaltungen genügend Platz zu finden. Es wird voraussichtlich noch einen gemeinsamen Termin geben wo wir die Jurte aufbauen und präsentieren werden. Bis dahin kann man einen Eindruck über die Größe der Jurte durch die Pakete gewinnen. Wobei hier nur drei von insgesamt Acht Paketen zu sehen sind.









